Berlin zeigt, wie groß der Druck zur Klimaanpassung in Städten geworden ist. Wo neue Baumstandorte wegen dichter Leitungsnetze, versiegelter Flächen oder hoher Umbaukosten nicht kurzfristig realisierbar sind, bietet die ACO ClimateBoxx des WaterTech-Unternehmens ACO aus Büdelsdorf eine oberirdische, wassereffiziente und flexibel einsetzbare Begrünungslösung.
Städte müssen ihre Freiräume zunehmend an Hitze, Trockenperioden und Starkregen anpassen. Wie hoch der politische und planerische Handlungsdruck inzwischen ist, zeigt Berlin: Mit dem Berliner Klimaanpassungsgesetz, das seit dem 21. November 2025 in Kraft ist, wurden Maßnahmen für mehr Stadtgrün, Kühlung und Regenwassermanagement verbindlich verankert. So soll der Berliner Baumbestand langfristig auf insgesamt eine Million Bäume anwachsen; allein für die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen werden bis 2040 mindestens 3,2 Milliarden Euro veranschlagt. Zugleich weist Berlin aktuell bereits mehr als 439.000 Straßenbäume aus – und macht damit deutlich, in welcher Größenordnung Stadtnatur künftig gesichert, ergänzt und weiterentwickelt werden muss.
Wenn Begrünung am Untergrund scheitert
So eindeutig die Zielrichtung ist, so anspruchsvoll ist vielerorts die praktische Umsetzung. Denn gerade in verdichteten Innenstädten stoßen neue Baumstandorte schnell an physische Grenzen: unterirdische Leitungen, versiegelte Flächen, enge Straßenräume und hohe Anforderungen an Bestand und Verkehr lassen klassische Pflanzgruben häufig nur mit großem Aufwand zu.
An dieser Stelle setzt die ACO ClimateBoxx an. Das System ist als oberirdische Baum- und Pflanzlösung konzipiert und kann dort eingesetzt werden, wo Eingriffe in den Untergrund nicht oder nur mit erheblichem planerischem und technischem Aufwand möglich wären. Für Innenstädte bedeutet das einen praktischen Vorteil: Begrünung lässt sich auch an Standorten realisieren, an denen die unterirdische Infrastruktur klassische Pflanzungen erschwert oder ausschließt. Gerade im Kontext der Berliner Klimaanpassungsziele wird damit ein Ansatz sichtbar, wie grüne Sofortmaßnahmen auch in hochverdichteten Stadträumen umgesetzt werden können.



Technisch durchdacht, planerisch flexibel
Die Relevanz der ACO ClimateBoxx liegt dabei nicht allein im oberirdischen Prinzip, sondern in der Kombination mehrerer Funktionen in einem System. Je nach Variante integriert sie Pflanzraum, ein Wasserspeicher mit bis zu 1.000 Liter und gesteuerte Bewässerung in einer Einheit.
Eine zeitgesteuerte Pumpe ermöglicht die bedarfsgerechte Wasserabgabe in den Wurzelraum, sodass Pflanzen und junge Bäume kontinuierlich versorgt werden können. Das reduziert nicht nur den manuellen Bewässerungsaufwand, sondern verbessert gerade in Hitzeperioden die Bedingungen für Anwuchs und Vitalität. Für die kommunale Praxis ist das vor allem unter Pflege- und Ressourcenaspekten relevant. Durch die gezielte, unterirdische Wasserabgabe können sich Verdunstungs- und Abflussverluste mit bis zu 70 Prozent gegenüber herkömmlicher Bewässerung deutlich reduzieren. Gleichzeitig sinkt der Bedarf an regelmäßigen Bewässerungsfahrten, was Personal, Wasser und innerstädtische Logistik entlasten kann.

In der kommunalen Praxis bewährt
Wie sich dieser Ansatz in der kommunalen Praxis umsetzen lässt, zeigt das Projektbeispiel der Gemeinde Fuchstal, die die ClimateBoxx bereits aufgestellt hat. Das Beispiel steht exemplarisch für einen Ansatz, der auch für größere Städte relevant ist.


Wo neue, dauerhaft im Boden verankerte Baumstandorte aufgrund technischer Restriktionen nicht kurzfristig realisiert werden können, kann oberirdisches, pflegearmes und wassereffizientes Grün eine schnelle Ergänzung sein. Die ACO ClimateBoxx ersetzt den klassischen Straßenbaum nicht – sie erweitert jedoch das Instrumentarium für klimaresiliente Innenstädte um eine Lösung, die kurzfristig sichtbar wirksam werden kann.